Informationen zum Brotbackstein

Ein Brotback- beziehungsweise Pizzastein wird besonders die Liebhaber von original italienischer Pizza, sowie die Fans von knusprigen Brötchen und leckerem Brot ansprechen. Ein solcher Stein wird auf den Rost im Backofen gelegt und etwa 45 – 60 Minuten lang aufgeheizt. Anschließend legt man die Pizza oder das Brot auf den Stein und erhält innerhalb kürzester Zeit ein leckeres Gericht, das den Backwaren aus dem Restaurant oder vom Bäcker locker Konkurrenz machen kann.

Brotbackstein aus Keramik von BoschRommelsbacher Brotbackstein mit HolzschieberBrotbackstein aus glasiertem CordieritBrotbackstein mit praktischem Wiegemesser von Dr.Oetker

Sie möchten mehr Informationen zum Brotbackstein? Wir haben den Artikel in folgende Abschnitte gegliedert:

Wie funktioniert ein Brotbackstein?

Brotbacksteine können aus den verschiedensten Materialien bestehen, die beliebtesten sind Schamott und Cordierit – angeboten werden jedoch auch Steine aus Granit, Terrakotta oder sogar Marmor. Um zu wissen, welches Material sich am besten für einen Backstein eignet, muss man zunächst die genaue Funktionsweise eines Backsteins verstehen. Der Stein wird zunächst im Backofen aufgeheizt und speichert dabei die entstandene Wärme, sodass eventuelle Temperaturschwankungen (z.B. beim Öffnen des Backofens) der Backware nichts anhaben können. Darüber hinaus ist ein Brot- bzw. Pizzabackstein in der Lage, die Feuchtigkeit aus dem Teig zu ziehen und sie dann wieder abzugeben, wenn sie “gebraucht wird”. Und gerade beim Backen von Pizzen zeigt sich der große Vorteil eines Pizzasteins: Während der Teig durch den vorgeheizten Stein schön knusprig wird, verliert der Belag durch die kurze Backzeit von etwa 5 – 10 Minuten weder an Geschmack noch an Konsistenz, wodurch die typische “Steinofenpizza” entsteht.

Bitte beachten Sie, dass das Aufheizen eines Brotbacksteins circa 40 – 60 Minuten dauert. Mehr Informationen zur Nutzung eines Brotbacksteins halten wir für Sie hier auf Brotbackstein.com bereit.

Vor- und Nachteile der Steine
Für einen passionierten Pizza- und Brotbäcker gibt es beim Kauf eines Brotbacksteins fast keine Nachteile. Einzig die lange Aufheizzeit des Steins wird sich vermutlich am Ende des Jahres auf der Stromrechnung niederschlagen. Sollte man allerdings den Stein nicht so häufig benutzen, wird man vermutlich nicht so viel Freude damit haben, da er durch seine Ausmaße und teilweise dem enormen Gewicht vermutlich die meiste Zeit im Weg herumstehen wird.

Vorteile eines Brotbacksteins
  • Man kann Brot, Brötchen und Pizza wie im Steinbackofen backen.
  • Unkompliziert zu handhaben.
  • Einfache Reinigung.
Nachteile bei der Nutzung
  • Muss bis zu einer Stunde aufgeheizt werden.

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Aus welchem Material ist ein Brotbackstein?

Um also eine hervorragende Backqualität mit dem Stein sicherzustellen, sollte man sich für ein Material entscheiden, das porös genug ist, um genügend Feuchtigkeit aufzunehmen, damit die Backware später auch angenehm knusprig ist. Am besten bewährt sich hier für die meisten Nutzer von Backsteinen der Schamott, der auch zum Bauen von Kaminen benutzt wird. Cordierit hat etwa dieselben feuchtigkeitsabsorbierenden Eigenschaften, erscheint dabei jedoch häufig mit einer glasierten Oberfläche, wodurch sich dieser Stein leichter reinigen lässt. Allerdings muss man für diesen Luxus auch häufig den doppelten Preis eines Schamott-Backsteins bezahlen.
Granit-, Terrakotta- und Marmorplatten werden auch häufig als Backstein verkauft oder einfach kurzerhand dazu umfunktioniert, doch hier ist Vorsicht geboten: Obwohl einige Haushalte mit einem solchen Backstein sehr zufrieden sind, können diese Materialien nicht das leisten, was ein Schamott- oder Cordieritstein leisten kann. Sie können die Feuchtigkeit nicht so gut aufnehmen, brauchen lange zum Aufheizen und im schlimmsten Fall setzen sie beim Warmwerden Schadstoffe frei oder zerspringen bei zu großer Hitze.

Pizzastein oder Brotbackstein - was denn nun?

Die praktischen Steine werden im Internet gerne als Brotbackstein, Pizzastein, Backstein oder Grillstein bezeichnet – alle Begriffe umschreiben allerdings das Gleiche: Einen heißen Stein, auf dem sich Backwaren knusprig backen lassen. Dementsprechend kann man guten Gewissens zum Backen von Pizza oder Flammkuchen einen sogenannten “Brotbackstein” und zum Backen von Brot einen “Pizzastein” verwenden. Wer mit seinem Stein ausschließlich Brot backen will, sollte sich jedoch für ein entsprechend dickes Modell entscheiden, da der Stein hier mehr Wärme speichern muss als zum Backen einer Pizza.

Was sollte man beim Kauf eines Brotbacksteins beachten?

Wer viel Wert auf Hygiene achtet, sollte sich für einen glasierten Stein entscheiden, da sich offenporige Steine wie Schamott nur sehr schwer reinigen lassen und sich Rückstände in den feinen Poren sammeln können. Und aufgrund dieser Poren kann man einen offenporigen Stein auch ausschließlich mit klarem Wasser reinigen, da Spül- oder Reinigungsmittel in den Stein eindringen und beim nächsten Backen freigesetzt werden würden. Mit einem Backstein, der eine glasierte Oberfläche vorweisen kann, (beispielsweise ein Stein aus Cordierit) geht das Reinigen viel leichter von der Hand, da man hier Reinigungsmittel und auch Ceranfeldschaber für hartnäckige Verkrustungen benutzen kann.

Und selbstverständlich ist auch die Größe entscheidend. Dass der Backstein in den Backofen passen muss, erklärt sich von selbst. Hier gilt: Zuerst den Backofen ausmessen, dann einen passenden Stein kaufen. Nun spielt natürlich auch die Dicke des Steins eine Rolle, denn je dicker der Stein ist, umso länger muss er aufheizen, speichert dafür die Hitze besser und länger als ein dünner Stein. Für welche Dicke man sich entscheidet, hängt davon ab, was man mit dem Stein vorhat: Für Brote sollte es ein dickerer Stein sein (>4 cm), für Pizza reicht auch ein dünnes, leichtes Modell (1-2 cm). Wer beides damit backen möchte, sollte mit einem etwa 3 cm dicken Backstein gut bedient sein.

Wie viel Geld sollte man für einen guten Brotbackstein ausgeben?
Eine unbehandelte Steinplatte kann man im Baumarkt für wenig Geld erstehen (1-3 €), jedoch sind diese in der Regel nicht für Lebensmittel geeignet oder passen nicht ideal in den Ofen. Doch auch die teuersten Modelle für etwa 80 € müssen nicht unbedingt sein – auch Steine für etwa 20 bis 30 € leisten in der Regel gute Dienste. Allerdings muss hier beachtet werden, dass Brot- bzw. Pizzasteine aus Cordierit normalerweise etwas teurer sind als die Modelle aus Schamott.

Welches Zubehör benötigt man?
Für die Freunde des Pizzabackens empfiehlt sich definitiv der Kauf einer Pizzaschaufel, mit der man den dünnen Teig ganz einfach auf dem Stein platzieren kann. Diese Schaufeln werden glücklicherweise mit den meisten Steinen mitgeliefert, allerdings lohnt sich auch die Anschaffung einer zweiten Pizzaschaufel, mit der man die Pizza noch viel einfacher auf den Stein befördern kann.

Für die Brotbäcker lohnt sich vielleicht auch die Anschaffung von einem oder zwei Gärkörbchen. Diese muss man meist dazu kaufen, da sie in der Regel nicht im Set mit einem Brotbackstein verkauft werden. In einem Gärkörbchen kann der Brotteig gehen, wird dabei in Form gebracht und ist leichter in den Backofen zu befördern. Wenn man jedoch auf das Muster eines typischen Brotes aus der Bäckerei auf seinem Brot nicht besonders viel Wert legt, sollte eine alte Schüssel auch denselben Zweck erfüllen.
Weitere “Utensilien”, die gerne zusammen mit Brotbacksteinen verkauft werden, sind spezielles Pizzamehl und Rezepthefte oder -bücher. Wenn man darauf Wert legt, kann man zugreifen, allerdings sollte die Pizza auch mit normalem Mehl und einem Rezept aus dem Internet “original italienisch” werden.

Die besten Modelle und beliebtesten Hersteller

Wenn man sich letztendlich zum Kauf eines Schamott-Backsteins entschieden hat, sollte man sich für einen Stein der Firma Rommelsbacher entscheiden. Der Brotbackstein von Rommelsbacher überzeugte bereits viele Kunden durch seine kurze Aufheizzeit von nur etwa 30 Minuten und hervorragenden Backergebnissen. Auch die Reinigung ist sehr einfach, lose Reste werden mit einem feuchten Tuch entfernt und festgetrockneter Käse oder Tomatensoße können ganz unkompliziert mit einem Ceranfeldschaber abgelöst werden. Zu einem Preis von etwa 40 € bekommt der Kunde hier den Schamott-Backstein und eine praktische Pizzaschaufel.

Ein Video zum Rommelsbacher Brotbackstein
Bilder sagen mehr als 1000 Worte, daher empfehlen wir an dieser Stelle ein Video von wildFRUIT.TV (via www.portalzine.tv), das wirklich sehenswert ist. In diesem circa 4 Minuten dauernden Video wird der Rommelsbacher Brotbackstein vorgestellt. Man erfährt mehr über den Schamott-Stein (Maße, Aufheizdauer) und bekommt einen schönen Einblick in die Handhabung. Es ist wirklich kinderleicht mit dem Rommelsbacher Brotbackstein Pizza und Brötchen selbst zu backen – und das sieht man auch. :)
Als Cordierit-Backstein hat der Brotbackstein von Vesuvo überzeugen können. Dieser Stein ist, genau wie das Schamott-Modell von Rommelsbacher, etwa 1,5 cm dick, doch auch hier wird die benötigte Hitze hervorragend gespeichert und an das Backgut abgegeben. Der Stein kann zusammen mit einem Päckchen Pizzamehl und selbstverständlich auch einer Pizzaschaufel erworben werden. Anders als beim Schamott-Stein kann das Modell aus Cordierit allerdings auch in Holzkohle- und Gasgrills verwendet werden. Und selbst das Garen von Gemüse auf dem heißen Stein ist aufgrund der glasierten Oberfläche, die sich ganz einfach mit einem feuchten Lappen und etwas Reinigungsmittel reinigen lässt, kein Problem. Dieser Brotbackstein kann zwar viel leisten, kostet aber mit rund 80 € etwa doppelt so viel wie der Schamott-Stein von Rommelsbacher.

Wer nicht so viel Geld für seinen neuen Pizzastein ausgeben möchte, sollte über einen Kauf des Brotbacksteins von Dr. Oetker nachdenken. Dieser Stein kostet etwa 20 €, bietet dafür allerdings auch keine so hervorragende Leistung wie die beiden anderen vorgestellten Backsteine. Er ist etwa vier Centimeter dick, und damit um einiges dicker als die teureren Modelle, allerdings ist er rund, wodurch einiges an Backfläche verloren geht. Auch beim Zubehör muss man beim günstigen Modell Zugeständnisse machen: Statt einer praktischen Pizzaschaufel zum einfachen Einlegen und Herausnehmen von Pizzen bekommt der Kunde mit dem günstigen Keramik-Stein ein Wiegemesser geliefert, mit dem er die zubereitete Pizza zerteilen kann, ohne dass der Belag verrutscht. Hier fällt also der zusätzliche Kauf einer Pizzaschaufel zum Preis von etwa 10 € an. Trotzdem tut auch der günstige Stein seine Dienste, jedoch muss man laut diverser Kundenbewertungen einige Tipps und Tricks beachten, damit das Backen einer Pizza oder eines Brotes auch gut gelingt.

Fazit: Es gibt wahrscheinlich kein anderes Küchen”gerät”, bei dem sich die Anschaffung so sehr lohnt, wie bei einem Brotbackstein. Fast jeder liebt den typischen “Steinofengeschmack” einer echten italienischen Pizza und mit einem solchen Backstein kann man genau denselben Geschmack bei einer Pizza aus dem heimischen Backofen erzielen. Sollte man also den Stein tatsächlich des Öfteren benutzen und sich nicht an dem leichten Anstieg der Stromkosten stören, die durch das zusätzliche Vorheizen des Steins entstehen, sollte man definitiv zugreifen und sich schnellstmöglich einen Brotbackstein zulegen, um auch zu Hause in den Genuss von italienischer Pizza und leckeren, knusprigen Broten und Brötchen zu kommen.

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