Brotbackstein Test

Wir haben verschiedene Brotbacksteine über einen längeren Zeitraum getestet und intensiv verglichen.

Herausgekommen ist eine umfangreiche Liste, die aus der großen Preisspanne resultiert. Es gibt sehr günstige Brotbacksteine und Modelle, die deutlich über 50 Euro kosten. Diesem Umstand wollen wir im Brotbackstein Test Rechnung tragen und haben den Preis in die Wertung mit einfliessen lassen.

Welche Brotbacksteine wurden getestet?
In unserem Test haben wir die Produkte von diversen Herstellern verglichen. Im günstigeren Bereich haben wir uns auf die Brotbackstein Topseller aus dem Jahr 2016 konzentriert.

Neben dem günstigen Brotbackstein von Dr.Oetker war auch das sehr beliebte Brotbackstein-Modell von Vesuvo vertreten.

In der Mittelklasse haben wir den Brotbackstein von Rommelsbacher getestet.

Im hochpreisigen Bereich haben wir uns die den Keramik-Brotbackstein von Bosch und den Weber Pizzastein, der auch für die Nutzung im Backofen geeignet ist, angeschaut.

Alle Brotbacksteine wurden in einem normalen Backofen mit Umluftfunktion getestet. (Neff) Wir haben Gewicht, Höhe und Aufheizdauer gemessen und anschließend Pizza und frisches Brot zubereitet.

Platz 1: Der Rommelsbacher Brotbackstein

Rommelsbacher Brotbackstein mit HolzschieberDas Rommelsbacher Brotbackstein-Set belegt bei uns den ersten Platz. Im Set ist ein relativ dünner Brotbackstein aus natürlicher Schamotte enthalten, der durch sein markantes Riffelmuster auffällt. Desweiteren gehört noch eine Pizzaschaufel zum Lieferumfang, die gute Dienste erwiesen hat.

Das Aufheizen des Brotbacksteins geht schneller als beim massiven Brotbackstein von Bosch – allerdings wird die Hitze auch nicht so lange gespeichert. Für zwei, drei Pizzen reicht die Temperatur jedoch vollkommen und Brot und Brötchen gelingen ebenfalls problemlos. Im Gegensatz zum Modell von Bosch ist allerdings auch die Grundfläche kleiner. (35 x 35 cm)

Das Material ist hinsichtlich der Reinigung und Pflege ziemlich anspruchslos. Pizzarückstände entfernt man am besten mit einem Messer oder einem Ceranfeld-Schaber, anschließend muss man nur noch gründlich mit einem feuchten Lappen nachreinigen.

Da der Brotbackstein keine Beschichtung hat, kann er sich im Lauf der Zeit etwas verfärben. (Zum Beispiel durch Tomatensauce von der selbstgemachten Pizza.) Das ist jedoch unproblematisch und ändert auch nichts an den Backeigenschaften.

Vorteile
  • Kurze Aufheizdauer.
  • Gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
  • Gute Ergebnisse, einfache Reinigung.
Nachteile
  • Relativ dünn, kleinere Grundfläche als der Testsieger.
  • Ohne Beschichtung, dadurch sind Verfärbungen möglich.
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Platz 2: Der Weber Pizzastein

Weber Pizzastein CordieritDen zweiten Platz belegt der Weber Pizzastein. Hierbei handelt es sich um einen echten Allrouder. Eigentlich für die Nutzung auf einem Weber Grill vorgesehen, macht der Pizzastein auch im Backofen eine gute Figur.
Während die anderen Brotbacksteine in unswerem Test aus Keramik oder Schamotte bestehen, kommt beim Weber-Stein Cordierit zum Einsatz, wodurch der Brotbackstein relativ leicht ist. (Circa 2 Kilogramm)

Wir haben das runde Modell getestet – es gibt allerdings auch eine rechteckige Version. Hinsichtlich der Backeigenschaften gibt es jedoch keinen Unterschied.

Das Aufheizen des Pizzasteins geht wirklich schnell – deutlich schneller als bei den Mitbewerbern. Nach der Zubereitung von Brot und Pizza mussten wir den Stein sehr lange auskühlen lassen. Das Cordierit speichert die Hitze für erstaunlich lange Zeit! Die Reinigung erfolgte dann unkompliziert mit einem feuchten Lappen und etwas Spülmittel. Ein Ärgernis sind die Verfärbungen, die sich leider nur mühsam entfernen lassen.

Vorteile
  • Cordierit sorgt für Kurze Aufheizdauer und speichert die Hitze lange.
  • Gute Ergebnisse – egal ob Brot oder Pizza.
  • Kompatibel mit dem Weber Grill.
Nachteile
  • Relativ klein und dünn.
  • Ohne Beschichtung, wodurch dauerhafte Verfärbungen entstehen können.

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Der Brotbackstein von Bosch

Aktueller Hinweis zum Brotbackstein von Bosch
Vorweg: Unser Modell haben wir bereits im Jahr 2011 gekauft. Zwischenzeitlich scheint die Qualität nachgelassen zu haben, denn in den aktuellsten Kundenbewertungen bei Amazon ist von Rissen und Brüchen während und nach der Benutzung zu lesen.

Brotbackstein von BoschMit 5,1 Kilogramm handelt es sich bei dem Brotbacksteinstein von Bosch um ein echtes Schwergewicht, das uns im Praxischeck überzeugen konnte.

Mit den Maßen 53,6 x 40 cm passte der Stein perfekt in den Backofen. Das Backen von Brot ist mit dem aufgeheizten Brotbackstein eine Frage von Minuten. 20 Minuten reichen in der Regel vollkommen aus. Pizza geht deutlich schneller.

Der Brotbackstein von Bosch in der Praxis

Mehl haben wir beim Backen von Brot und Pizza nicht benutzt, da die Oberfläche des Brotbacksteins sehr glatt ist. Es hat sich allerdings bewährt eine Schicht Backpapier auf den mitgelieferten Pizzaschieber zu legen. So wird das das Einlegen Herausnehmen von dünnem Pizzateig wesenlich einfacher. Bei kleinen Brotlaiben war das nicht notwendig, da diese aufgrund ihrer Masse besser zu handhaben sind.

Tipp: Eine kleine Schale mit Wasser (auf dem Boden des Ofens) sorgt für bessere Ergebnisse.

Durch die glatte Oberfläche bleiben kaum Rückstände haften, sodass die Reinigung des Steins von Bosch ein Kinderspiel ist. Einfach mit einem Lappen und etwas Spülwasser reinigen – fertig!

Im Gegensatz zu offenporigen Materialien kann entstehende Feuchtigkeit nicht in die glatte Oberfläche des Brotbacksteins eindringen. So ist das Material wirkungsvoll vor Verfärbungen geschützt und sieht auch nach häufigem Benutzen noch aus wie neu.

Vorteile
  • Massiver Brotbackstein – über 5 Kilogramm schwer.
  • Glatte und beschichtete Oberfläche.
  • Tolle Ergebnisse, einfache Reinigung.
Nachteile
  • Lange Aufheizdauer. (Energieverbrauch)
  • Relativ teuer.
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